WELCHES PROBLEM LÖSEN WIR

Viele Menschen, die innovative neue soziale Projekte anstoßen, finden keine Unterstützung. Wir wollen dies ändern.

Die Ausgangslage

Die Welt ist heute nicht mehr so einfach aufzuteilen in einen gemeinnützigen und einen gewinnorientierten Sektor. Immer öfter finden Menschen Wege, um gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch zu lösen. Ob dies ein Café ist, das Flüchtlinge integriert oder ein Startup, das eine Smartphone App entwickelt, wie Menschen Verpackungsmüll einsparen können. „Social Entrepreneure“ finden wir heute fast überall.

Das Problem

Stiftungen und andere gemeinnützige Träger können Sozialunternehmen oftmals aus rechtlichen Gründen nicht unterstützen. Für Banken fehlt diesen meist die entsprechenden Sicherheiten und Risikokapitalgeber erwarten höhere Renditen als Sozialunternehmen bieten können, ohne dass dies auf Kosten der Wirkung ginge. Viele gute Ideen bleiben auf der Strecke, noch bevor sich richtig Fahrt gewinnen konnten.

Die Lösung

Wir haben Gexsi rechtlich so verankert, dass wir mit unseren Einnahmen insbesondere auch solche hybride Organisationen unterstützen können, die allzu oft zwischen den Stühlen sitzen. Unsere Unterstützung ist dabei ganz individuell, durch Spenden oder Investments, durch die Finanzierung von Medienleistungen (Storytelling) sowie durch die Nutzung der Reichweite unserer eigenen Plattform sowie die unserer Medienpartner.

WIE WIR GELD VERDIENEN

Suchen für eine gute Sache

Wir verdienen Geld über die Anzeigen, die auf den Trefferlisten ausgespielt werden. Im Schnitt einen halben Cent pro Suchanfrage und bis zu einem Euro pro aktivem Nutzer pro Monat. Die Suchmaschine selbst wird von Microsoft BING zur Verfügung gestellt. So surft ihr auf Basis der aus unserer Sicht anspruchsvollen Datenschutzbestimmungen von BING Microsoft. Auch die Werbeanzeigen werden direkt von BING eingespielt; wir haben keinen Einfluss hierauf. Für die technische Umsetzung arbeiten wir u.a. mit System1 (Infospace) aus den USA sowie dem in Berlin ansässigen Partner Searchturbo zusammen.

Perspektivisch ist unser Anspruch, die Suchmaschine gemeinsam mit unseren Partnern so weiterzuentwickeln, dass sie unsere Nutzer auch im Hinblick auf die ausgespielten Suchergebnisse oder Werbung „nachhaltig“ inspiriert. Hiervon sind wir noch ein gutes Stück entfernt; aber wir wissen, wo die Reise hingehen soll.

Gexsi ist ein Social Business, dessen Geschäftsanteile die Gründer vollständig an die Good Impact Foundation übertragen haben. So bleiben Gewinne zu 100% in einem gemeinnützigen Rahmen.

WIE WIR PROJEKTE AUSWÄHLEN

Wir sind ständig auf der Suche nach spannenden, erfrischenden Ansätzen, wie Menschen die Welt positiv gestalten.

Mit Gexsi unterstützt du Projekte und Initiativen, die dich und deine Mitmenschen betreffen, die Zukunft unseres Planeten sichern und die mit frischen Ideen eine positive Veränderung anstoßen.

Um den Auswahlprozess transparent zu machen, haben wir einen Kriterienkatalog entwickelt, anhand dessen wir Projekte im Vorfeld der Projektauswahl intern bewerten. Unser Hauptaugenmerk liegt auf folgenden fünf Aspekten. Die Erläuterungen hierzu findest du hier:

People

Teilhabe an der Gesellschaft

Die Schwachen stärken!

Projekte, die Kinder und Jugendliche fördern, die Menschen aus bildungsfernen Schichten, Menschen in prekären Situationen, in Brennpunktzonen oder Krisengebieten adressieren oder die mit von Ausgrenzung und Armut bedrohten Menschen arbeiten an der Gesellschaft aktiv teilhaben lassen.

Ein faires Miteinander!

Projekte, die sich für ein faires Miteinander der Menschen engagieren, Unternehmen als Teil der Gesellschaft denken, die helfen, die Potenziale der Menschen zu entfalten, die für Gleichberechtigung, gelebte Demokratie, Transparenz und Toleranz einstehen oder eine Reflexion des eigenen (Konsum-)Verhaltens bewirken.

Gute Lebensbedingungen für alle

Projekte, die Menschen einen verbesserten Zugang zu Bildung, zu gesunder Ernährung, Gesundheitsdienstleistungen, bezahlbarem Wohnraum, Jobs, digitaler Infrastruktur sowie, insbesondere in Ländern am unteren Ende der Einkommenspyramide, Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen, sauberen Energiequellen sichern und Hunger und Armut beenden.

Planet

Die Zukunft unseres Planeten sichern

Achtsamer Umgang mit Ressourcen

Projekte, die unseren Umgang mit endlichen Ressourcen neu denken, Ressourcen einsparen, etwa durch Teilen, Upcycling oder durch intelligente Nutzung des Internets, oder nachhaltige Energiequellen und Rohstoffe erschließen.

Schutz der Meere, der Artenvielfalt und des Klimas

Projekte, die die Ozeane sowie unsere Wälder und weitere einzigartigen Ökosysteme schützen, den Wechsel zu einer ökologischen Landwirtschaft fördern, den Klimawandel stoppen, Umweltverschmutzung reduzieren und dafür sorgen, dass unser Planet auch noch in 50 oder 500 Jahren für die Menschen bewohnbar bleibt.

Lebenswerte Städte

Projekte, die Städte als den bedeutendsten Lebensraum der Menschen nachhaltig gestalten, Mobilität neu denken und das Städtewachstum ökologisch einbetten.

Gläserne Fabrik

Projekten, die – selbst wenn sie kein originäres ökologisches Ziel verfolgen – möglichst wenig negative Umwelteinwirkungen haben. Leitbild ist die „gläserne Fabrik“ und eine Wirtschaft ohne schädliche Emissionen.

Profit

Die Wirtschaft anders denken

Finanzielle Nachhaltigkeit

Projekte, die früher oder später sich selbst tragen und so ihre positive Wirkung weiter steigern können, ohne von einem schwer kalkulierbaren Zufluss von Spenden oder Zuschüssen abhängig zu sein.

Soziale Geschäftsmodelle

Projekte, die Produkte oder Dienstleistungen, die die Welt ein Stück besser machen, am Markt anbieten und so „Sinn und Gewinn“ miteinander verknüpfen und im Idealfall Gewinne nutzen, um ihre positive Wirkung weiter zu steigern.

Stakeholder- statt Shareholder-Economy

Projekte, die – soweit sie als Sozialunternehmen aufgestellt sind – sich so organisieren, dass sie die Interessen der Mitarbeiter, Kunden, das lokale Umfeld oder weitere „Stakeholder“ gleichermaßen berücksichtigen wie die Interessen der Kapitalgeber bzw. der Anteilseigner, der „Shareholder“ und Transparenz, Offenheit und Beteiligung leben.

Soziale Innovation

Mit frischen Ideen eine positive Veränderung anstoßen

Soziale Innovatoren („Changemaker“)

Wir schauen auf die Menschen hinter den Projekten und suchen Projekte, den Machern, die für ihre Sache brennen und die den Mut haben, ausgetretene Pfade verlassen, um Lösungen neu zu denken und so Orientierung für andere geben, die folgen.

Frisch gegründet

Reife, vielleicht sogar profitable Projekte finden viele Unterstützer. Wir schauen insbesondere auf neue, junge, Projekte, deren Potenzial klar erkennbar ist, die aber noch Unterstützung brauchen, um einen Durchbruch zu erzielen.

Digitale Medien

Wir sind begeistert von den Chancen, die die Digitalisierung und das Internets bietet, Problemlösungen neu zu denken und nahezu ohne Zusatzkosten eine immer größere Zahl von Menschen zu erreichen und so ihren Beitrag für eine bessere Welt weiter steigern.

Win-win

Das richtige Projekt zum richtigen Zeitpunkt

Win-win

Uns ist wichtig, inwieweit ein Projekt unser Portfolio sinnvoll abrundet, es von einem vertrauenswürdigen Partner empfohlen wurde oder uns persönlich bekannt ist, es das Feedback unserer Community berücksichtigt oder aus einem anderen Grund eine besondere „Opportunität“ darstellt, die nur kurze Zeit gilt. Dies ist etwa der Fall, wenn wir uns an einer aktuellen Crowdfunding Kampagne oder an einem Award beteiligen können und als Partner von der Medienreichweite profitieren.

WIE WIR WIRKUNG MESSEN

Die Suchmaschine für eine bessere Welt

Jedes Projekt, das wir unterstützen, ordnen wir einem oder mehreren der 17 von den Vereinten Nationen definierten Nachhaltigkeitszielen zu, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Unser Ziel: Wir wollen im Zeitverlauf alle Bereiche abdecken und so unsere Community auf eine Reise rund um die Vielfalt innovativer Lösungsziele für eine bessere Welt mitnehmen.

Wir „tracken“ also die jeweilige Wirkungsdimensionen. Die positiven Wirkung der von uns geförderten Projekte zu messen und dabei unseren eigenen Anteil herauszudividieren, ist komplex. Dies ist ein Thema an dem wir kontinuierlich arbeiten werden.